Irregularskatemag Issue No. 34 online blättern

„ISSUE NO. 34“

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editorial.

Wir kennen es alle. Sei es im Skateboarding, bei der Arbeit oder im langläufigem Prozess des Erwachsenwerdens. Wir kennen alle das Gefühl, dass „es“ momentan einfach zu viel ist. Dass „es“ aufwühlend und zu anstrengend ist, „es“ zu überwinden. “It’s too much!“. Man schaut aus dem Tal auf die Berge und stellt sich vor, wie es wohl wäre auf Gipfel zu stehen und ins Tal schreien zu können,“Geschafft!“. Manchmal ist es tatsächlich so, dass man sich einfach zu viel vorgenommen hat und das Resultat rein vom Schicksalsmoment des Universums, sowie vom Glück abhängig gemacht werden kann. Im Skateboarding gelangt man relativ schnell an die physische Grenze. Psychische Barrieren gibt es natürlich auch en masse! So unterschiedlich Menschen auch sind, genau so unterschiedlich sind auch diese Grenzen der Kraft, die immer und immer wieder gepushed und an den äußersten Rand gedrängt werden. Dieser komplette Prozess von der anfänglichen Vorstellung eines Tricks, bis hin zur sauberen Ausfahrt durchläuft etliche Stufen einer Gefühlsachterbahn; Euphorie, Frustration, Freude, Hoffnung, Wut, Trauer, Liebe und vielleicht sogar Hass. Am Ende zweifelt man immer an sich selbst. Wir kennen es alle. Zwei Stunden sind vergangen und der Homie hat auch schon keinen Bock mehr zu filmen. Die Hoffnung, den Trick noch zu schaffen – nicht nur wegen dem Homie, sondern vor allem wegen einem selbst! Der Glaube an sich selbst schwindet und man findet sich betend wieder, wieso auch immer. Man glaubt schließlich nur an den Zufall und nicht an einen Gott. Schließlich ist das Gefühl nach einem Trick genau das, welches wir immer und immer wieder erreichen wollen. Wie Heroin. Nur eine höhere Dosis bewirkt den selben Effekt. Nur eine Stufe mehr bewirkt den selben Effekt. Das Gefühl, die eigenen Grenzen gesprengt und erweitert zu haben. Dieses Gefühl etwas geschafft zu haben, was man nur selbst und durch eigenmächtiges Handeln hinbekommen hat. Die Erleichterung, die Freude und vielleicht sogar der Stein, der einem vom Herzen fällt – dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Und genau dieses einzigartige Gefühl überkam in dieser Sekunde auch Lino. Wir waren bereits schon zwei Tage hintereinander an diesem bekannten Spot in Berlin und am Dritten war der Trick endlich ein Kasten. Insgesamt waren es dann doch einige Versuche und dementsprechend war die Freude riesig! On top: Das Foto passt! Einen unglaublich krassen Trick an einem verdammt harten Spot entlockt selbst dem abgebrühtesten Skater einen Jubel. Dieser dreitägige Prozess war genau so wichtig wie die zwei Sekunden, indem der Trick geschah. Die psychische und physische Vorbereitung darauf, ein Ziel in Angriff zu nehmen. Das Gefühl vor einem Berg zu stehen und zu denken: „Ich schaffs auf deinen Gipfel!“. Mit diesem Ziel vor Augen saßen wir auch rum, zerbrachen uns die Köpfe, ärgerten uns, waren frustriert und hatten auch zeitweise keinen Bock mehr, weil es zu viel war bis wieder die Hoffnung gewann und wir die einzelnen Puzzlestücke zusammenführen konnten. Auch dieser Prozess ist langwierig und kostet Energie. Das „immer wieder aufzuraffen“, wenn man grade merkt, es funktioniert nicht so wie man will.  Manchmal ist es dann besser, an einem anderen Tag weiterzumachen, so lange, bis man sein Ziel vor Augen erreicht und zufrieden ist, denn dieses Gefühl ist das, nachdem wir alle streben!

Wir sind immer wieder sehr froh und umso glücklicher, dass wir unser Ziel auch dieses Mal erreichen konnten um Euch unsere Sicht mit dieser fertigen Issue 34 darstellen zu können und diese einzigartigen, gefühlsgeladenen Momente zu teilen.

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