Im Gespräch über Team-Management

T O R S T E N F R A N K

S A M A K K I T V A R A M E T H A

H E N D R I K H E R Z M A N N

S T E P H A N D I E T R I C H

H E N N I N G T A P P E R

Fotos —

Conny Mirbach

Julius Lowsky

Phil Pham

Max Pack

Wulf

Niklas Speer Von Cappeln

Team-Manager müsste man sein. Touren mit dem Team, Teamfahrer mit Klamotten und Hardware beglücken und für ein Brand in der Skateboard-Szene arbeiten. Oder doch nicht? Wir wollten das herausfinden und haben deshalb fünf Team-Manager unterschiedlicher Brands gefragt, wie ihr Job denn so aussieht. Stimmt die Work-Life Balance? Was ist so auf Tour passiert? Und vor allem, wie kamen sie zu diesem Job? Wir haben für euch Antworten auf diese und andere Fragen gesammelt.

IM GESPRÄCH ÜBER TEAM-MANAGEMENT

Team-Manager müsste man sein. Touren mit dem Team, Teamfahrer mit Klamotten und Hardware beglücken und für ein Brand in der Skateboard-Szene arbeiten. Oder doch nicht? Wir wollten das herausfinden und haben deshalb fünf Team-Manager unterschiedlicher Brands gefragt, wie ihr Job denn so aussieht. Stimmt die Work-Life Balance? Was ist so auf Tour passiert? Und vor allem, wie kamen sie zu diesem Job? Wir haben für euch Antworten auf diese und andere Fragen gesammelt.

Fotos — Conny Mirbach, Julius Lowsky, Phil Pham, Max Pack, Wulf, Niklas Speer Von Cappeln

torsten-frank

TORSTEN
FRANK

Seit wann bist Du Team-Manager von adidas und wie kam es dazu? Ich bin jetzt seit etwas mehr als drei Jahren Team-Manager des deutschen adidas Teams. Jascha Muller war zuvor der Manager und da ich schon lange für adidas filme, war es für ihn naheliegend, mich zu fragen. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Team-Manager zu sein ist ein Teil meines Jobs. Meine Brötchen verdiene ich hauptsächlich als Filmer für das globale adidas Skateboardteam. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Ich liebe diesen Job. Das Größte ist für mich, wenn ich es mit Hilfe von adidas schaffe, die Jungs wie Paddy, Kaio, Daniel oder das Team zu supporten und auf das nächste Level zu bringen, ihnen das zu ermöglichen, was sie am meisten lieben: Einfach Skaten gehen. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Da ist viel zu tun. Als erstes müssen alle Teamfahrer immer mit ausreichend Schuhen und Bekleidung versorgt werden. Außerdem plane ich Touren und
Videoprojekte mit ihnen. Ich telefoniere regelmäßig mit dem Team, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, was alle gerade machen und ob sie irgendetwas brauchen. Ich versuche auch meine persönliche Erfahrung mit einzubringen und Tipps zu geben, was die nächsten Steps sein könnten. Ich buche Flüge, rede mit Boardbrands und anderen Sponsoren. Ich gehe mit den Jungs feiern und habe einfach eine gute Zeit. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Haha, ja, dieser Spruch ist schon das ein oder andere Mal gefallen. Damit ich diese goldene Regel nicht breche, schweige ich wie ein Gentleman… Ok, also als Kaio auf der Berlin Tour mit den drei Girls und da kam ja noch der Champagner ins Spiel und am nächsten Morgen war dann das Board noch…ach ja,  ist egal. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Mir ist es wichtig, dass die Jungs sich gut untereinander verstehen und dass ein Team zusammenwächst. Ich frage auch immer alle Teamfahrer, wenn und ob ich einen neuen Teamfahrer ins Team hole. Fun ist es auf jeden Fall, mit einem Neun-Sitzer-Bus loszuziehen. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? I love Berlin. Ich liebe es auch, in Deutschland unterwegs zu sein. Hier hat man in jeder Stadt Freunde. Das nächste weite Ziel könnte aber Südafrika sein. Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Für Paddy einen Flug nach Barcelona buchen. Daniel zurückrufen; der ist gerade in Berlin am Filmen. Die Vororder für SS18 ins System eingeben. Paddy sein adidas x Arrow and Beast Part fertig schneiden. Berlin Tour planen and so on. Es ist immer was zu tun, I love it.

TORSTEN
FRANK

torsten-frank

Seit wann bist Du Team-Manager von adidas und wie kam es dazu? Ich bin jetzt seit etwas mehr als drei Jahren Team-Manager des deutschen adidas Teams. Jascha Muller war zuvor der Manager und da ich schon lange für adidas filme, war es für ihn naheliegend, mich zu fragen. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Team-Manager zu sein ist ein Teil meines Jobs. Meine Brötchen verdiene ich hauptsächlich als Filmer für das globale adidas Skateboardteam. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Ich liebe diesen Job. Das Größte ist für mich, wenn ich es mit Hilfe von adidas schaffe, die Jungs wie Paddy, Kaio, Daniel oder das Team zu supporten und auf das nächste Level zu bringen, ihnen das zu ermöglichen, was sie am meisten lieben: Einfach Skaten gehen. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Da ist viel zu tun. Als erstes müssen alle Teamfahrer immer mit ausreichend Schuhen und Bekleidung versorgt werden. Außerdem plane ich Touren und
Videoprojekte mit ihnen. Ich telefoniere regelmäßig mit dem Team, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, was alle gerade machen und ob sie irgendetwas brauchen. Ich versuche auch meine persönliche Erfahrung mit einzubringen und Tipps zu geben, was die nächsten Steps sein könnten. Ich buche Flüge, rede mit Boardbrands und anderen Sponsoren. Ich gehe mit den Jungs feiern und habe einfach eine gute Zeit. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Haha, ja, dieser Spruch ist schon das ein oder andere Mal gefallen. Damit ich diese goldene Regel nicht breche, schweige ich wie ein Gentleman… Ok, also als Kaio auf der Berlin Tour mit den drei Girls und da kam ja noch der Champagner ins Spiel und am nächsten Morgen war dann das Board noch…ach ja,  ist egal. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Mir ist es wichtig, dass die Jungs sich gut untereinander verstehen und dass ein Team zusammenwächst. Ich frage auch immer alle Teamfahrer, wenn und ob ich einen neuen Teamfahrer ins Team hole. Fun ist es auf jeden Fall, mit einem Neun-Sitzer-Bus loszuziehen. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? I love Berlin. Ich liebe es auch, in Deutschland unterwegs zu sein. Hier hat man in jeder Stadt Freunde. Das nächste weite Ziel könnte aber Südafrika sein. Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Für Paddy einen Flug nach Barcelona buchen. Daniel zurückrufen; der ist gerade in Berlin am Filmen. Die Vororder für SS18 ins System eingeben. Paddy sein adidas x Arrow and Beast Part fertig schneiden. Berlin Tour planen and so on. Es ist immer was zu tun, I love it.

samak

SAMAK
KITVARAMETHA

Seit wann bist Du Team-Manager von EMillion und wie kam es dazu? Ich bin seit 2007 Team-Manager von EMillion Skateboards. Nach Gründung der Company habe ich das Team zusammengestellt. Dabei ist es dann geblieben. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Team-Manager bin ich nebenberuflich. Hauptberuflich arbeite ich im medizinischen Bereich einer Versicherung, als Sachbearbeiter und Coach für unsere Mitarbeiter. Ein regulärer nine-to-five Job also, mit dem passenden physischen und psychischen Ausgleich durch das Skateboarding? Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff, schicken klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Selbstverständlich gibt es Kehrseiten. Ich selbst bin aktiver Skater. Skater wollen skaten und Spaß haben. Druck ist das Letzte, was wir wollen und gebrauchen können. Als Team-Manager muss ich aber im Sinne der Firma handeln und den Jungs Druck machen. Das ist eine Kehrseite davon: Druck machen. Gesponsert zu sein bedeutet nicht nur Stuff for free zu kriegen. Man muss seinem Sponsor gegenüber ebenso Support und Leistung durch Bilder, Clips oder Videos bringen. Geben und Nehmen. Ich mag es nicht, wie ein nerviger Papa hinterher zu laufen und zu stressen. Und wenn alles nichts hilft, geht man getrennte Wege. Letzten Endes bin ich dann der Buh-Mann. Ich stehe da aber drüber und muss mir nichts vorwerfen. Die Chance stand im Raum und wurde dann nicht genutzt. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Ein optimaler Tag sieht bei mir folgendermaßen aus: Ich stehe um kurz vor sieben auf und gehe um halb acht in die Arbeit. Wenn es gut läuft, komme ich gegen 16:30 Uhr raus. Auf dem Weg zum Skatepark erledige ich die für EMillion anstehenden Telefonate und gehe dann noch bis abends skaten. Meistens bin ich gegen 20:30 Uhr zu Hause, dann Essen, Duschen und Zeit mit meiner Freundin und meinem Hund Sparky verbringen. 

samak-skate

Meistens fange ich dann gegen 22 Uhr an, noch die restlichen Emails zu bearbeiten und mit Dorian weitere Planungen abzusprechen. Das geht dann bis ca 1 Uhr in der Früh. Danach noch zum runterkommen kurz Fernsehen oder im Web Surfen und anschließend ins Bett. Unter der Woche schlafe ich im Schnitt 5-6 Stunden, das reicht. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Nein: Whatever happens on tour, stays on tour. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Früher habe ich mir das gedacht. Ich bin aber davon abgekommen und bevorzuge mittlerweile eine kleine überschaubare Truppe. Der Zusammenhalt ist da viel besser, es ist familiärer und letzten Endes profitieren die Fahrer davon. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Es ist was geplant, ich warte lediglich auf das Go. Nichts besonderes, ihr erfahrt es dann ohnehin. Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Hund raus, Emails beantworten, Essen, Duschen… Und noch etwas ganz Besonderes vorbereiten…

SAMAK
KITVARAMETHA

samak

Seit wann bist Du Team-Manager von EMillion und wie kam es dazu? Ich bin seit 2007 Team-Manager von EMillion Skateboards. Nach Gründung der Company habe ich das Team zusammengestellt. Dabei ist es dann geblieben. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Team-Manager bin ich nebenberuflich. Hauptberuflich arbeite ich im medizinischen Bereich einer Versicherung, als Sachbearbeiter und Coach für unsere Mitarbeiter. Ein regulärer nine-to-five Job also, mit dem passenden physischen und psychischen Ausgleich durch das Skateboarding? Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff, schicken klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Selbstverständlich gibt es Kehrseiten. Ich selbst bin aktiver Skater. Skater wollen skaten und Spaß haben. Druck ist das Letzte, was wir wollen und gebrauchen können. Als Team-Manager muss ich aber im Sinne der Firma handeln und den Jungs Druck machen. Das ist eine Kehrseite davon: Druck machen. Gesponsert zu sein bedeutet nicht nur Stuff for free zu kriegen. Man muss seinem Sponsor gegenüber ebenso Support und Leistung durch Bilder, Clips oder Videos bringen. Geben und Nehmen. Ich mag es nicht, wie ein nerviger Papa hinterher zu laufen und zu stressen. Und wenn alles nichts hilft, geht man getrennte Wege. Letzten Endes bin ich dann der Buh-Mann. Ich stehe da aber drüber und muss mir nichts vorwerfen. Die Chance stand im Raum und wurde dann nicht genutzt. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Ein optimaler Tag sieht bei mir folgendermaßen aus: Ich stehe um kurz vor sieben auf und gehe um halb acht in die Arbeit. Wenn es gut läuft, komme ich gegen 16:30 Uhr raus. Auf dem Weg zum Skatepark erledige ich die für EMillion anstehenden Telefonate und gehe dann noch bis abends skaten. Meistens bin ich gegen 20:30 Uhr zu Hause, dann Essen, Duschen und Zeit mit meiner Freundin und meinem Hund Sparky verbringen. 

samak-skate

Meistens fange ich dann gegen 22 Uhr an, noch die restlichen Emails zu bearbeiten und mit Dorian weitere Planungen abzusprechen. Das geht dann bis ca 1 Uhr in der Früh. Danach noch zum runterkommen kurz Fernsehen oder im Web Surfen und anschließend ins Bett. Unter der Woche schlafe ich im Schnitt 5-6 Stunden, das reicht. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Nein: Whatever happens on tour, stays on tour. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Früher habe ich mir das gedacht. Ich bin aber davon abgekommen und bevorzuge mittlerweile eine kleine überschaubare Truppe. Der Zusammenhalt ist da viel besser, es ist familiärer und letzten Endes profitieren die Fahrer davon. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Es ist was geplant, ich warte lediglich auf das Go. Nichts besonderes, ihr erfahrt es dann ohnehin. Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Hund raus, Emails beantworten, Essen, Duschen… Und noch etwas ganz Besonderes vorbereiten…

hendrik-herzmann
hendrik-herzmann-portrait

HENDRIK
HERZMANN

Seit wann bist Du Team-Manager von Vans und wie kam es dazu? Angefangen hat es auf einer Tour Ende 2014, auf der mir der damalige Team-Manager Tom Derichs erzählte, dass er den Job zum Ende des Jahres aufgeben will. Danach kam eins zum anderen und nach ein paar Telefonaten hatte ich den Job dann zum Januar 2015. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Ich mache das neben meinem Job als Fotograf. Da vieles parallel läuft, ist das auf jeden Fall ideal, da ich dann auf Trips sozusagen zwei Jobs übernehme. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Auf den ersten Blick ist es natürlich ein Traumjob, aber es ist auch viel Arbeit, etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Einen typischen Tag in dem Sinne gibt es eigentlich gar nicht. An manchen Tagen sitzt man den ganzen Tag vor dem Computer und macht Bestellungen, an anderen ist man irgendwo auf der Welt auf einer Tour und muss sich dort um alles kümmern. Es ist super abwechslungsreich, was mir echt Spaß macht. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Whatever happens on tour, stays on tour. ;-) Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Also die optimale Crew für mich sind drei Skater, die gut miteinander klarkommen, Filmer und Fotograf. Überschaubar und meist am produktivsten. Je größer die Gruppe, desto träger wird sie manchmal. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Erstmal wird Neuzugang Joscha Aicher uns in Köln besuchen und dann geht es demnächst eventuell nach Wien. Da müssen wir eine verregnete Tour vom letzten Jahr nachholen. Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Die Teamreports für die letzten fünf Monate nachholen und checken, wo meine Schuhe bleiben. ;-)

HENDRIK
HERZMANN

hendrik-herzmann-portrait

Seit wann bist Du Team-Manager von Vans und wie kam es dazu? Angefangen hat es auf einer Tour Ende 2014, auf der mir der damalige Team-Manager Tom Derichs erzählte, dass er den Job zum Ende des Jahres aufgeben will. Danach kam eins zum anderen und nach ein paar Telefonaten hatte ich den Job dann zum Januar 2015. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Ich mache das neben meinem Job als Fotograf. Da vieles parallel läuft, ist das auf jeden Fall ideal, da ich dann auf Trips sozusagen zwei Jobs übernehme. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Auf den ersten Blick ist es natürlich ein Traumjob, aber es ist auch viel Arbeit, etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Einen typischen Tag in dem Sinne gibt es eigentlich gar nicht. An manchen Tagen sitzt man den ganzen Tag vor dem Computer und macht Bestellungen, an anderen ist man irgendwo auf der Welt auf einer Tour und muss sich dort um alles kümmern. Es ist super abwechslungsreich, was mir echt Spaß macht. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Whatever happens on tour, stays on tour. ;-) Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Also die optimale Crew für mich sind drei Skater, die gut miteinander klarkommen, Filmer und Fotograf. Überschaubar und meist am produktivsten. Je größer die Gruppe, desto träger wird sie manchmal. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Erstmal wird Neuzugang Joscha Aicher uns in Köln besuchen und dann geht es demnächst eventuell nach Wien. Da müssen wir eine verregnete Tour vom letzten Jahr nachholen. Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Die Teamreports für die letzten fünf Monate nachholen und checken, wo meine Schuhe bleiben. ;-)

hendrik-herzmann

STEPHAN
DIETRICH

slow-radio-skateboards

Seit wann bist Du Team-Manager von Radio und wie kam es dazu? Ich bin seit 2005 Team-Manager bei Radio. Ich hatte vorher „Spreewood“ gemacht und wir haben dann Radio und Spreewood zusammengelegt. Ich habe damals noch Nino Ulmann,  Till Kemner und Felix Martin mit zu Radio genommen. Arne und ich kannten uns vorher schon ziemlich gut, also war es natürlich klar, alles zusammen zu legen. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Nebenberuflich. Ich arbeite seit 2007 bei Vans und leite den Vans Butchers in Berlin. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Auf Tour war ich leider schon länger nicht mehr mit den Radioboyz, da ist meist Ente mit dabei. Wir teilen uns das ein wenig. Ich habe Familie und bin mit Vans auch ziemlich beschäftigt. Aber dieses Jahr versuche ich auch mal wieder, mit dabei zu sein. Man ist halt das Mädchen für alles, vor allem auf Tour. Fahrer, Koch, Motivator, Freund usw. Aber genau das macht ja auch Spaß an der ganzen Sache. Und mit Stuff verschicken ist es bei uns auch anders. Die Jungs wohnen, außer Oki und Bastien, alle in Berlin und holen sich den Stuff direkt im Büro ab. Ansonsten versuche ich eher ein Homie zu sein und die Jungs bei ihrem Tun zu unterstützen und vielleicht zu helfen noch andere Sponsoren zu finden, da ich ja auch die meisten anderen  Team-Manager aus Deutschland und Europa kenne. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Meiner eher entspannt, was das angeht. Wenn was zu tun ist, meldet sich Arne bei mir und ich kümmere mich darum. Und auf Tour muss ich mich um die Rasselbande in allen Belangen zu kümmern. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Hahaha: Die komplette „Radio Hallo Tour 2006“ fällt mir da ein. Wir waren jung und wild und die Radioboyz haben jede Stadt auf den Kopf gestellt. Da ist auch Steven entstanden mein Alter-Ego. Steven ist wild und unberechenbar. Wir haben 14 Tage nur Party gemacht und ziemlich viel Alkohol getrunken. Ich glaube, ich würde das heute nicht mehr überleben. 2004 oder 2005, ich weiß das Jahr nicht mehr genau, sind wir bei einem Contest in Basel gewesen und danach noch etwa eine Woche in der Schweiz geblieben. Und wie das so ist hat man dreckige, verschwitzte Wäsche, wenn man die Heimreise antritt.  Auf dem Nachhauseweg war es schon nachts. Da sind wir dann an der Deutschen Grenze raus gezogen worden. War auch klar. Der Beamte hat uns dann gefragt, was wir in den Taschen haben und ich meinte, verschwitze  Dreckwäsche, weil wir auf Tour waren. Das wollte er mir nicht so recht glauben. (Man konnte damals noch Duftsäcke mit Gras in der Schweiz kaufen). Ich meinte, wir hätten keine Drogen dabei. Was ich ihm natürlich nicht gesagt habe, war, dass wir schon alles weg geraucht hatten. Außerdem waren noch zwei im Auto so stoned, dass sie nicht gerade aus gucken konnten. Er wollte sich dann  selbst davon überzeugen und hat meine Tasche aufgemacht. Da lagen dann schön die alten Socken ganz oben. Ihm ist dann mal eben alles hoch gekommen und er meinte, dass es gut sei und hat uns weiter geschickt. Ich musste mich echt zusammenreißen, nicht vollen Halses los zu lachen, da er sonst weiter gemacht hätte und uns das nochmal mindestens eine Stunde gekostet hätte. Also ein guter Tipp: immer stinkende Dreckwäsche an der Grenze ganz oben verstauen. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Kommt darauf an. Große Gruppen können Spaß machen, aber es kann auch ganz schnell nach hinten losgehen, wenn die Leute ewig am Spot sind, nur weil einer einen Trick probiert. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Wir haben mit Radio mehrere kleine Sachen geplant. Die Jungs waren in Trier in der Halle und in Paris. Da haben sie einen Clip gedreht. Ich hoffe, wir machen auch noch eine Tour. Vielleicht durch Deutschland mit allen, bevor im September mein Nachwuchs kommt. Vielleicht kommen die Radioboyz dann auch nach München! Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Weiter Old Skools an kleine Mädchen verkaufen.

slow-portrait

STEPHAN
DIETRICH

slow-portrait

Seit wann bist Du Team-Manager von Radio und wie kam es dazu? Ich bin seit 2005 Team-Manager bei Radio. Ich hatte vorher „Spreewood“ gemacht und wir haben dann Radio und Spreewood zusammengelegt. Ich habe damals noch Nino Ulmann,  Till Kemner und Felix Martin mit zu Radio genommen. Arne und ich kannten uns vorher schon ziemlich gut, also war es natürlich klar, alles zusammen zu legen. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Nebenberuflich. Ich arbeite seit 2007 bei Vans und leite den Vans Butchers in Berlin. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Auf Tour war ich leider schon länger nicht mehr mit den Radioboyz, da ist meist Ente mit dabei. Wir teilen uns das ein wenig. Ich habe Familie und bin mit Vans auch ziemlich beschäftigt. Aber dieses Jahr versuche ich auch mal wieder, mit dabei zu sein. Man ist halt das Mädchen für alles, vor allem auf Tour. Fahrer, Koch, Motivator, Freund usw. Aber genau das macht ja auch Spaß an der ganzen Sache. Und mit Stuff verschicken ist es bei uns auch anders. Die Jungs wohnen, außer Oki und Bastien, alle in Berlin und holen sich den Stuff direkt im Büro ab. Ansonsten versuche ich eher ein Homie zu sein und die Jungs bei ihrem Tun zu unterstützen und vielleicht zu helfen noch andere Sponsoren zu finden, da ich ja auch die meisten anderen  Team-Manager aus Deutschland und Europa kenne. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? Meiner eher entspannt, was das angeht. Wenn was zu tun ist, meldet sich Arne bei mir und ich kümmere mich darum. Und auf Tour muss ich mich um die Rasselbande in allen Belangen zu kümmern. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Hahaha: Die komplette „Radio Hallo Tour 2006“ fällt mir da ein. Wir waren jung und wild und die Radioboyz haben jede Stadt auf den Kopf gestellt. Da ist auch Steven entstanden mein Alter-Ego. Steven ist wild und unberechenbar. Wir haben 14 Tage nur Party gemacht und ziemlich viel Alkohol getrunken. Ich glaube, ich würde das heute nicht mehr überleben. 2004 oder 2005, ich weiß das Jahr nicht mehr genau, sind wir bei einem Contest in Basel gewesen und danach noch etwa eine Woche in der Schweiz geblieben. Und wie das so ist hat man dreckige, verschwitzte Wäsche, wenn man die Heimreise antritt.  Auf dem Nachhauseweg war es schon nachts. Da sind wir dann an der Deutschen Grenze raus gezogen worden. War auch klar. Der Beamte hat uns dann gefragt, was wir in den Taschen haben und ich meinte, verschwitze  Dreckwäsche, weil wir auf Tour waren. Das wollte er mir nicht so recht glauben. (Man konnte damals noch Duftsäcke mit Gras in der Schweiz kaufen). Ich meinte, wir hätten keine Drogen dabei. Was ich ihm natürlich nicht gesagt habe, war, dass wir schon alles weg geraucht hatten. Außerdem waren noch zwei im Auto so stoned, dass sie nicht gerade aus gucken konnten. Er wollte sich dann  selbst davon überzeugen und hat meine Tasche aufgemacht. Da lagen dann schön die alten Socken ganz oben. Ihm ist dann mal eben alles hoch gekommen und er meinte, dass es gut sei und hat uns weiter geschickt. Ich musste mich echt zusammenreißen, nicht vollen Halses los zu lachen, da er sonst weiter gemacht hätte und uns das nochmal mindestens eine Stunde gekostet hätte. Also ein guter Tipp: immer stinkende Dreckwäsche an der Grenze ganz oben verstauen. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Kommt darauf an. Große Gruppen können Spaß machen, aber es kann auch ganz schnell nach hinten losgehen, wenn die Leute ewig am Spot sind, nur weil einer einen Trick probiert. Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Wir haben mit Radio mehrere kleine Sachen geplant. Die Jungs waren in Trier in der Halle und in Paris. Da haben sie einen Clip gedreht. Ich hoffe, wir machen auch noch eine Tour. Vielleicht durch Deutschland mit allen, bevor im September mein Nachwuchs kommt. Vielleicht kommen die Radioboyz dann auch nach München! Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Weiter Old Skools an kleine Mädchen verkaufen.

slow-radio-skateboards
henning-tapper

HENNING
TAPPER

Seit wann bist Du Team-Manager von Cleptomanicx und wie kam es dazu? Da gibt es keinen genauen Zeitpunkt. Gefühlt bin ich seit 2006 mit unserem Team unterwegs. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Ich bin bei Cleptomanicx freiberuflich an Board. Nebenbei habe ich meine Eventagentur „One&ahalf“ aufgebaut, auf der in der Zukunft mein Fokus liegen wird. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Kehrseiten gibt es kaum. Eher Aufgaben und Anforderungen, mit denen es geschickt umzugehen gilt, um sie bestmöglich umzusetzen. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? E-Mails checken, Telefonate führen, etc. … Feste Zeiten gibt es nicht – eher ein 24/7 Gefühl. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Bestimmt gibt es die ein oder andere Story, die auch mal im kleinen Kreis ausgepackt wird. Trotzdem gilt „WHOTSONT“. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Ich persönlich entscheide das gerne aus dem Bauch heraus und versuche das Bestmögliche mit den Jungs während der Tour geschehen zu lassen. Ob zwei oder sieben Teamfahrer, der Vibe muss passen, dann ist alles möglich! Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Wir starten demnächst Richtung Dänemark durch. Vom 24 – 28. Mai werden wir in Kopenhagen unterwegs sein! Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Mich um den Küchendienst kümmern und Niklas meine Antworten absegnen lassen.

HENNING
TAPPER

henning-tapper

Seit wann bist Du Team-Manager von Cleptomanicx und wie kam es dazu? Da gibt es keinen genauen Zeitpunkt. Gefühlt bin ich seit 2006 mit unserem Team unterwegs. Hauptberuflich oder nebenberuflich? Mit welchem Job verdienst Du Deine Brötchen? Ich bin bei Cleptomanicx freiberuflich an Board. Nebenbei habe ich meine Eventagentur „One&ahalf“ aufgebaut, auf der in der Zukunft mein Fokus liegen wird. Touren organisieren und den Jungs/Mädels Stuff schicken, klingt nach purem Spaß. Was sind für Dich die Kehrseiten des Jobs, wenn es überhaupt welche gibt? Kehrseiten gibt es kaum. Eher Aufgaben und Anforderungen, mit denen es geschickt umzugehen gilt, um sie bestmöglich umzusetzen. Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Team-Managers aus? Geht der von morgens bis abends? E-Mails checken, Telefonate führen, etc. … Feste Zeiten gibt es nicht – eher ein 24/7 Gefühl. Auf Tour gibt es ja eine ungeschriebene Regel: „Whatever happens on tour, stays on tour“. Gibt es dennoch eine Anekdote, die Dir spontan einfällt? Bestimmt gibt es die ein oder andere Story, die auch mal im kleinen Kreis ausgepackt wird. Trotzdem gilt „WHOTSONT“. Bevorzugst Du eine kleine, überschaubare Truppe oder denkst Du Dir: „more people, more fun“? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Ich persönlich entscheide das gerne aus dem Bauch heraus und versuche das Bestmögliche mit den Jungs während der Tour geschehen zu lassen. Ob zwei oder sieben Teamfahrer, der Vibe muss passen, dann ist alles möglich! Wohin geht die nächste Tour? Ist schon etwas geplant? Wir starten demnächst Richtung Dänemark durch. Vom 24 – 28. Mai werden wir in Kopenhagen unterwegs sein! Was musst Du nach diesen Fragen dringend erledigen? Mich um den Küchendienst kümmern und Niklas meine Antworten absegnen lassen.

LATEST

NEWS

FEATURED

STORIES

IRREGULAR
SKATEBOARD
MAGAZIN ISSUE
No. 30

Hier gibt es einen Einblick

in unsere aktuelle Ausgabe

read more

IRREGULAR
SKATEBOARD
MAGAZIN ISSUE
No. 30

Hier gibt es einen Einblick

in unsere aktuelle Ausgabe

read more